Willkommen im Archiv für Geschichten vom Kommen, Gehen und Bleiben

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Guten Tag. Wir sind hier vom “Littenweiler Archiv für Geschichten vom Kommen, Gehen und Bleiben”. Damit wandern wir gerade durch den Stadtteil, um die Littenweiler Migrationsgeschichte zu recherchieren. Die Stadtteilgeschichte von Littenweiler ist nirgendwo richtig festgehalten, also welche Menschen hier wann zugezogen oder weggezogen oder geblieben sind und wie sich dadurch der Stadtteil verändert hat. Und hier in unserem Archiv geht es darum, diese Menschen und ihre Geschichten sichtbar zu machen.

  • Wann Sind Sie hierhergekommen?
  • Freiwillig oder unfreiwillig?
  • Oder Ihre Familie/Vorfahren?

Es hat ja immer Wanderungsbewegungen nach Littenweiler oder von Littenweiler weg gegeben – jetzt gerade oder vor 30 Jahren, aber auch vor 300 Jahren. Dieses Archiv will die Littenweiler Migrationsgeschichte schreiben, beziehungsweise mit Hilfe aller Littenweiler Bewohner_innen neu zusammensetzen. Dafür sammelt das Archiv biographische Fragmente, also Geschichten vom Aufbrechen, Unterwegssein und Ankommen von ganz verschiedenen Menschen.

Was glauben Sie:

  • Werden Sie (nochmal) woanders hin aufbrechen oder woanders leben?
  • Haben Sie einen Sehnsuchtsort?

Sie haben bestimmt archivwürdige Geschichten zu erzählen. Wollen Sie mal genauer gucken, wie das Archiv funktioniert und ob Sie etwas einspeisen wollen? Meine Kolleg_in zeigt Ihnen das. Sie können sich dann immer noch entscheiden …

Archivvorstellung
Hier sehen sie unser Archivsystem, also die unterschiedlichen Ordner, aus denen das Archiv besteht. Es gibt zum Beispiel einen Ordner für “Aufbruchstimmungen” oder für “enttäuschte Erwartungen” oder für “Zurückgelassenes”.

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Aber die Geschichten sind nicht in den Ordnern enthalten. Die Geschichten befindet sich in den Köpfen der Menschen, die hier leben. Die Menschen sind sozusagen die lebendigen Datenträger unseres Archivs.
Wir wollen mit dem Archiv diese Geschichten in Umlauf bringen und wandern lassen. Deswegen ist unser Archiv ein lebendiges Archiv: Es schreibt nicht auf, sondern überliefert mündlich. Wir suchen daher Personen, die Geschichten ins Archiv einspeisen wollen, also etwas erzählen wollen und Personen, die die Geschichten von anderen speichern, also erinnern und weitererzählen wollen.

Alle Beiträge werden anonymisiert eingespeist, also wenn Sie beispielsweise etwas erzählen könnten, das in den Ordner “Aufbruchsstimmungen” passen würde, dann kommt die Geschichte zwar in den Ordner, aber niemand weiß, von wem sie ist.

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Sie können sich ja erstmal die Ordner ansehen und schauen, ob Sie auch etwas beisteuern wollen. Oder brauchen wir für ihre Erzählung vielleicht einen ganz neuen Ordner? Es geht dabei nicht um ganze Lebensgeschichten sondern eher um biographische Fragmente, also einzelne Dateien von Ihnen oder Ihren Vorfahren. Momentan befinden sich etwa 60 Geschichten im Archiv (Stand: 17. März 2015).

  • Gibt es eine Erzählung oder eine Geschichte, die Sie in das Archiv einspeisen möchten? Dann kommen Sie einfach hier vorbei oder schreiben uns unter turbo.pascal(at)theater.freiburg.de
  • Sie fragen sich sicher, was mit den Berichten passiert? Einen Zwischenstand des lebendigen Archivs können Sie unter dem Namen „Völkerwanderung“ hier anschauen. Der Eintritt ist frei.

Bisherige Stationen unseres mobilen Wagens:

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Sprachenkolleg

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Littenweiler Bahnhof

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Littenweiler Bauernmarkt

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Kirchplatz St. Barbara

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